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Erfolgreiches Lernen braucht digitale Medien
Erfolgreiches Lernen braucht digitale Medien
Wirtschaft und Politik veranstalten bundesweiten Kongress in Hannover unter dem Motto “Machen Sie Ihre Schule zukunftssicher! – Individualisierung des Unterrichts mit digitalen Lernwerkzeugen”
Berlin / Hannover, 7. September 2009 – Internationale Studien belegen: Im Vergleich der führenden Industrieländer wird der Computer in Deutschland am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt. Eine Entwicklung, die für die wirtschaftliche Dynamik und den Wohlstand der Bundesrepublik Risiken birgt: „Die Bedeutung digitaler Medien zur Wissensgewinnung und für Innovationen kann nicht überschätzt werden“, so Martin Hüppe, Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21 zum Auftakt der Veranstaltung. „Die Institution Schule muss sich deswegen so schnell wie möglich auf diese neuen Anforderungen einstellen, um die Potentiale junger Menschen zur vollen Entfaltung zu bringen.“ Insbesondere durch den orts- und zeitunabhängigen Zugang zu Bildungsangeboten können neue Technologien entscheidend dazu beitragen, die individuelle Förderung und damit den Lernerfolg von Schülern zu verbessern.
Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass in Niedersachsen für 2009 und 2010 insgesamt 40 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II ausschließlich für die Medienausstattung im Bereich Mobiles Lernen an Schulen vorgesehen sind und an vielen Orten bereits dem Schulträger überwiesen wurden, so dass eine zeitnahe Umsetzung möglich ist. „Ich denke, so die Ministerin in Anspielung auf das Kongressmotto, dass wir hier auf einem guten Weg sind, um unsere Schulen ‚zukunftssicher’ zu machen“.
Auf dem von der Initiative D21, n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V., dem Niedersächsischen Sparkassenverband und dem Bundesarbeitskreis Lernen mit Notebooks veranstalteten Kongress wurden Erfahrungen und praxisnahe Beispiele des Unterrichts der Zukunft vorgestellt und erörtert. Insgesamt 250 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem Schulbereich diskutierten in zwölf thematischen Workshops über geeignete Konzepte zur Nutzung digitaler Werkzeuge für das Lehren und Lernen.
Die Anwesenden waren sich einig: „Digitale Kompetenz“ hat im 21. Jahrhundert die gleiche Bedeutung wie Lesen, Schreiben oder Rechnen und je früher mit ihrer Einbeziehung in den Unterricht begonnen wird, desto besser können Kinder und Jugendliche den Anforderungen des Erwachsenen- bzw. Berufslebens im 21. Jahrhundert gerecht werden.
Daniel Ott
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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