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Medizinische Handschuhe sind keine Schutzhandschuhe für den Umgang mit Zytostatika

24.09.2009 11:45 Uhr - Gesundheit & Medizin Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Laut der bekannten MEWIP-Studie des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) benutzen 35% der Anwender bei der Zytostatika-Zubereitung sogenannte medizinische Handschuhe.

Medizinische Handschuhe gemäß DIN EN 455 sind normalerweise für die Zubereitung von CMR-Arzneimitteln (Zytostatika, Virusstatika, Anabolika) ungeeignet und bilden eine Gefahrenquelle für den entsprechenden Anwender. Diese Art von Handschuhe dient in erster Linie der Hygiene und der Vermeidung von Infektionen in der Arzt-Patienten-Beziehung.

Zytostatika-Schutzhandschuhe müssen hingegen einer Vielzahl von Anforderungen gerecht werden. Hierzu gehören unter anderem die europäische Norm für Schutzhandschuhe, zahlreiche Tests im Bereich der Chemikalienresistenz und dem Schutz vor mechanischen Risiken.
Darüber hinaus werden mit sogenannten Penetrations- und Permeationsprüfungen die Durchdringungszeiten von Substanzen bis hin zur molekularen Ebene untersucht.

Denn ein Schutzhandschuh dient nur einem Ziel, dem Schutz des Anwenders!
Nähere Informationen unter: http://www.berner-international.de/3389/de/0/a/0/persoenliche_schutzausruestung.html

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