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Ist der Nürnberger Zoo für das Delfinmassaker in Japan mitverantwortlich?

14.10.2008 16:25 Uhr - Hilfe & Helfen Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Gerlingen - Japans jährliches Delfinmassaker hat wieder begonnen. 20.000 Delfine werden auch dieses Jahr wieder abgeschlachtet und die Bucht von Taiji bei Tokio wird sich rot färben. Während der brutalen Treibjagd werden die intelligenten Meeressäuger mit Lanzen, Haken und Messern abgestochen. Besonders schöne Exemplare werden teuer an internationale Delfinarien verkauft und dabei Preise von etwa 200.000 Dollar erzielt. Laut Zeitungsberichten vermuten Tierschützer, dass diese Treibjagd erst durch die Nachfrage von internationalen Zoos zustande kommt. Tierschützer hätten laut dieser Zeitungsberichte wohl auch gehört, dass die nächste „Ladung“ an Delfinen nach Deutschland gehen soll. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. stellt nun die Frage, ob eventuell der Zoo Nürnberg plant, mit über Umwegen importierten Wildfängen aus Japan seine Delfinlagune zu füllen?

 

„Wie jeder weiß, ist bislang fast jede versuchte Nachzucht von Delfinen im Nürnberger Zoo kläglich gescheitert. Bereits mehrere Delfinbabys, z. T. auch die Mütter sind bei oder kurz nach der Geburt im Nürnberger Zoo gestorben. Woher also sollen die Delfine kommen, wenn nicht aus Wildfängen?“ so Dr. Tanja Breining von PETA Deutschland e.V. Die Organisation kritisiert heftig, dass die Lagune von der Stadt genehmigt wurde.

 

„Der Heidepark in Soltau wird die Delfinhaltung einstellen, das sollten auch alle anderen Delfinarien in Deutschland machen“, so PETA Deutschland e.V. „Delfine in enge, flache Becken einzusperren, während ihre freien Artgenossen täglich bis zu 250 Kilometer zurücklegen und 500 Meter tief tauchen und dann zu behaupten, dies sei artgerecht, sei Verdummung des Publikums.“

 

Gefangenschaft und soziale Isolation lässt die Tiere psychisch so wie physisch erkranken und wesentlich früher sterben als in der Freiheit. Häufige Todesursachen sind Lungenentzündungen, Leberschäden oder Magengeschwüre. Der berühmte Ozeanograph Jacques Yves Cousteau wurde einmal Zeuge eines Selbstmords eines Delfins in Gefangenschaft.

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