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Vorhandene Fairtrade-Siegel nutzen

15.05.2012 11:45 Uhr - Recht & Gesellschaft Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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VERBRAUCHER INITIATIVE für gemeinsamen Einsatz für Fairen Handel Berlin, 15. Mai 2012. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband) hält die Entscheidung der Handelsorganisation gepa, das Fairtrade-Siegel künftig von Produkten herunter zu nehmen, für ein falsches Signal an die Verbraucher. Weit über 1000 Label und Siegel gibt es derzeit in Deutschland: Bio, Blauer Engel, Fairtrade sind die mit Abstand bekanntesten. Umso unverständlicher ist es aus Sicht der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., dass die Handelsorganisation gepa das Fairtrade-Siegel jetzt von vielen seiner Produkte nehmen will. „Die hohe Bekanntheit dieses Siegels kommt dem Informationsbedürfnis der Verbraucher entgegen“, sagt Georg Abel von der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.. Konsumenten suchen in der reizüberfluteten Mediengesellschaft den schnellen Rat statt komplizierter Informationswege. Der Bundesgeschäftsführer verweist auf eine repräsentative Studie der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. aus dem vergangenen Jahr. Danach gaben mehr als 50 Prozent der Befragten an, in Zukunft stärker auf das Fairtrade-Siegel achten zu wollen. „Diesen Wunsch gilt es zu stärken“, so Georg Abel. Immer noch ist der Faire Handel ein Nischenmarkt. So liegt der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im Lebensmittelbereich noch unter einem Prozent. „Es geht darum, die positive Marktentwicklung der letzten Jahre fortzusetzen“, so Georg Abel. Die hohe Siegelbekanntheit ist dabei ein eindeutiger Pluspunkt, damit auch zukünftig der Marktanteil wächst. „Eine Diskussion Siegel- versus Markenstrategie verwirrt dagegen nur die Konsumenten, bindet unnötig unternehmerische Ressourcen und schadet eher dem gemeinsamen Ziel einer Ausweitung des Fairen Handels“, so Abel. Weitere Informationen über den Fairen Handel finden Sie auf den Seiten www.oeko-fair.de.
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