| 08.06.2009 17:30 Uhr - Tourismus & Reisen |
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transavia.com trotz schwieriger Marktlage profitabel
transavia.com trotz schwieriger Marktlage profitabel
Schiphol, 8. Juni 2009 --- transavia.com schrieb in dem am 31. März 2009 endenden Geschäftsjahr zum 31. Mal in Folge Gewinne und hat damit erneut einen positiven Beitrag zum Ergebnis der Gruppe Air France-KLM geleistet. Aufgrund der schwierigen Marktlage und der Kostensteigerungen fällt das Ergebnis um einiges niedriger aus als im Vorjahr. Der Umsatz von transavia.com stieg zwar um 11,6 % auf 697,6 Mio. EUR, die Betriebsaufwendungen nahmen jedoch ebenfalls um 14,3 % auf 682,2 Mio. EUR zu. Das Vorsteuerergebnis fiel von 18,1 Mio. EUR auf 11,1 Mio. EUR.
Mit einem neuen Angebot an Charter- und Linienflügen von Dänemark aus und Linienflügen von Innsbruck und Salzburg aus in mehrere europäische Städte während der Wintersaison setzte transavia.com auch im vergangenen Geschäftsjahr die Entwicklung seiner internationalen Wachstumsstrategie fort.
Im Sommer 2008 hatte transavia.com 22 Linienstrecken von den Niederlanden aus sowie 73 Charterziele im Angebot, von denen 31 auch von den Kunden direkt gebucht werden konnten (nur Sitzplätze). Insgesamt beförderte transavia.com im Berichtsjahr 5,5 Millionen Passagiere, was einer Steigerung um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr entsprach.
Bemerkbar machten sich bei transavia.com die drastisch erhöhten Treibstoffkosten, insbesondere in der Hochsaison, der rapide Rückgang des Markts aufgrund der Wirtschaftskrise im zweiten Halbjahr sowie die am 1. Juli 2008 in den Niederlanden eingeführte Flugsteuer. Die Folge war eine Abschwächung der Nachfrage vor allem bei den Linienflügen. Das Unternehmen reagierte – wo erforderlich in Absprache mit den Reiseveranstaltern – auf diese Entwicklung mit Anpassungen des Streckennetzes und einem Kosteneinsparungsprogramm.
Neue Aktivitäten außerhalb der Niederlande
Dank ihrer entscheidungsschnellen Organisation und der innerhalb kürzester Zeit verfügbaren Flugzeugkapazitäten und einsatzbereiten Crews konnte transavia.com schnell auf die Ende 2008 erfolgte Insolvenz einer dänischen Fluggesellschaft reagieren, die Flüge hauptsächlich in die Mittelmeerregion ausführte, und sie für sich nutzen: In der Wintersaison bot transavia.com daher eine Vielzahl von Charterflügen vom dänischen Billund aus an. Seit Dezember bedient das Unternehmen auch Linienflüge von Kopenhagen aus. Anfang 2009 gründete transavia.com zur Unterstützung ihrer Geschäfte in Dänemark dann die Gesellschaft Transavia Denmark ApS.
Auch ihre Position im Wintersport-Tourismus konnte transavia.com ausbauen. Im letzten Winter kamen Innsbruck und Salzburg als direkte Flugziele von Berlin, Brüssel, Kopenhagen und Hamburg aus hinzu, und die Häufigkeit der Flüge von den Niederlanden zu diesen beiden Städten wurde erhöht. Während der Wintersaison stand transavia.com bezüglich der Anzahl der Flüge am Flughafen Innsbruck an zweiter Stelle nach Austrian Airlines.
Transavia France
Trotz der schwierigen Marktlage fuhr Transavia France 2008 mit der Umsetzung ihrer Pläne zur Erweiterung ihrer Flotte von vier auf sieben Flugzeuge fort. Eine wachsende Anzahl französischer Kunden und Reiseveranstalter entscheidet sich für die Tochtergesellschaft von transavia.com (transavia.com hält 40 %, Air France 60 % der Anteile an Transavia France); die Auslastung der Maschinen und damit der Ertrag von Transavia France stiegen an. Zwar fiel das Ergebnis nach Steuern mit einem Minus von 8,1 Mio. EUR noch immer negativ aus, stellte aber gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres (minus 19,3 Mio. EUR), des ersten Geschäftsjahrs des Unternehmens, eine deutliche Verbesserung dar.
Studie über Synergien innerhalb der Gruppe
Im ersten Quartal 2009 wurde auf Initiative von KLM eine Studie über die Möglichkeiten der Schaffung größerer Synergien zwischen transavia.com, KLM und Martinair eingeleitet. Grundgedanke hierbei ist, dass die drei Unternehmen je ihre eigene Identität, wie Marken, Airline-Zulassung (das so genannte Airline Operating Certificate, AOC) und Tarifverträge beibehalten sollen, dass die Unternehmen für ihre eigenen Finanzergebnisse und Cashflows verantwortlich bleiben und dass die Synergieeffekte allen drei Unternehmen gleichermaßen zugute kommen. Ziel ist eine „faire und ausgeglichene“ Zusammenarbeit.
Ausblick auf 2009/2010
Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise kommt auf die Luftfahrtindustrie ein sehr schwieriges Jahr 2009 zu. Dies wird natürlich auch Konsequenzen für transavia.com haben – gleichzeitig sind aber bei Fortführung der Internationalisierung auf dem europäischen Markt auch attraktive Chancen zu erwarten, wie letztes Jahr in Dänemark und in der Wintersportbranche, wenn sich wie dort Perspektiven für profitables Wachstum auftun. Die Nachfrage auf dem niederländischen Markt für Charterflüge wird im Sommer zurückgehen; transavia.com hat die Größe der Flotte entsprechend angepasst. Bei den Linienflügen von den Niederlanden aus ist damit zu rechnen, dass der Umsatz im kommenden Geschäftsjahr wahrscheinlich nicht oder nicht wesentlich zunehmen wird. Im Fokus des Unternehmens werden Chancen zur Optimierung des Linienflugnetzwerks stehen. Transavia Denmark wird im Sommer auf dem dänischen Markt mit drei Maschinen aktiv sein.
Die Betriebsaufwendungen werden – teilweise aufgrund der Tarifverträge - erneut ansteigen, was so weit als möglich durch Kosteneffizienzmaßnahmen aufgefangen werden wird. Die starken Schwankungen der Treibstoffpreise und des Euro-Dollar-Kurses führen ebenfalls zu beträchtlichen Unsicherheiten bezüglich der Ausgabenhöhe, wodurch erhöhte Aufmerksamkeit auf ein angemessenes Cash-Management gelenkt werden muss. Die Vorteile einer intensiveren Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe, wie sie in der Synergiestudie vorgestellt wird, sollten ebenfalls im Laufe des kommenden Geschäftsjahrs deutlich werden.
Aufgrund der unsicheren Umstände können zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2009/2010 keine verlässlichen Voraussagen getroffen werden.
Flüge nach Holland oder für die kommende Skisaison gibt es schon für wenig Geld im Internet unter www.transavia.com/de oder im Reisebüro. In etwa einer Stunde fliegt man dann mit transavia.com von Berlin-Tegel nach Amsterdam schon ab 45,– € (inkl. Und Gebühren). Den Flug gibt es tagesaktuell – auch kurzfristig – zu niedrigen Preisen, immer dutch günstig!
transavia.com ist eine holländische Low-Cost-Airline, die als unabhängiger Teil der Air France-KLM-Gruppe operiert, mit Stützpunkten in Amsterdam, Rotterdam, Eindhoven, Paris und Kopenhagen.
Weitere Infos unter www.transavia.com/de.
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