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60 Jahre in Familienhand - Vom Privathaus zum First Class Hotel Kastenholz M_E_R_

16.07.2010 14:54 Uhr - Tourismus & Reisen Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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60 Jahre in Familienhand

Vom Privathaus zum First Class Hotel Kastenholz M_E_R_

Eifel, 16. Juli 2010

Vor 60 Jahren begann die Geschichte des Hotels Kastenholz. Damals dachten die Betreiber des  heutigen Vier-Sterne-Superior Hotel im rheinland-pfälzischen Wershofen noch nicht an Jubiläen. Heute feiert der Familienbetrieb seinen 60. Geburtstag.



Das privat geführte Hotel blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. Alles begann mit dem Bau eines Privathauses mit angeschlossener LKW- Garage durch Johann und Hedwig Kastenholz im Jahr 1950. Johann Kastenholz betrieb damals ein Fuhrunternehmen und Hedwig arbeitete im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. Aufgrund des ausreichenden Platzangebotes bauten sie auf Anraten des damaligen Kegelclubs in Eigenleistung eine Kegelbahn.

Einige Jahre später wurde die Garage in eine Dorfgaststätte umgewandelt, die heute als Jagdstube und Eingang zum Restaurant genutzt wird. Anfang der 60er Jahre kamen die ersten Fremdenzimmer dazu, die schon damals mit Dusche und WC ausgestattet waren. Es folgten ein Außenschwimmbad und ein großer Tanzsaal für etwa 250 Personen.

Nach dem Tod von Johann Kastenholz übernahmen im Jahr 1979 Günter Caspary mit seiner Frau Helma, der jüngsten Tochter der Familie Kastenholz, den Betrieb. Nach nur einem Jahr nahmen sie den  ersten, für die damalige Zeit spektakulären Umbau mit Millioneninvestitionen vor. Ein neues Restaurant mit Panoramablick auf die Eifellandschaft, Kamin und Kachelofen sowie der erste Konferenzraum entstanden. Gleichzeitig begann der Grunderwerb von einzelnen Landparzellen, die später zur Vergrößerung des Hotels beitrugen.

In den darauffolgenden Jahren folgten weitere Umbau- und Neugestaltungsmaßnahmen, unter anderem der Neubau einer Rezeption, eines zweiten Konferenzraumes und eines Weinkellers. Im Jahr 1986 schaffte Familie Caspary  das erste Damwild an, das den Weg für einen Hirschpark ebnete. Innerhalb von 12 Jahren wuchs dieser Gästemagnet von fünf auf 10 Hektar.
Das Jahr 2001 markierte für die Familie den Sprung in eine neue Ära: Um den Gästewünschen gerecht zu werden, entschloss sie sich zu einem kompletten Hotelneubau. Nach nur sieben Monaten Bauzeit und pünktlich zum Formel 1 Rennen auf dem Nürburgring eröffnete das heutige First Class Hotel. 38 Doppelzimmer im gehobenen Standard, Beautyfarm, Hallenbad, Fitnessraum und Wellness-Landschaft stehen den Gästen seither zur Verfügung. Zwei Konferenzräume mit einer Kapazität für bis zu 80 Personen, eine Hotelhalle und ein neues Frühstücksrestaurant ergänzen inzwischen das Angebot. Die DEHOGA zeichnete das neue Hotel mit Vier-Sterne Superior aus.

Eine Ladenstraße mit fünf Geschäften und exklusivem Weinkeller, eine umgestaltete Gartenterrasse im mediterranen Stil sowie 12 weitere Doppelzimmer im Fünf-Sterne-Niveau kamen bis 2006 zum Portfolio des Hotels hinzu. Der Hirschpark vergrößerte sich auf 15 Hektar.

Im aktuellen 60. Jubiläumsjahr geht der Familienbetrieb wieder neue Wege und empfängt als erstes F.X. Mayr-Gesundheitszentrum in Rheinland-Pfalz seine Gäste. Gleichzeitig wird das neue Gesundheitskonzept Kastenholz M_E_R® (Medical Emotional Relaxation) initiiert, das ganzheitliche Gesundheitsvorsorge fördert, die leicht erlernbar ist, Freude macht und dauerhaft im Alltag praktiziert werden kann.
Die heutige Geschäftsführerin, Dr. Carla Caspary, Tochter von Günter und Helma, stieg vor drei Jahren im Alter von 27 in die Firma ein. Ihre Berufserfahrungen sammelte sie außerhalb des Familienbetriebs, unter anderem in verschiedenen Vier- bis Fünf-Sterne Hotels   im Schwarzwald, in Wien und an der Cote d´Azur. Die Diplom-Kauffrau für Tourismus- und Hotelmanagement lernte an der International School of Management in Dortmund und erhielt an der Wirtschaftsuniversität in Wien den Doktortitel der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit Magna cum laude. Ihr Dissertationsthema lautete „Töchter in der Nachfolge von mittelständischen Familienunternehmen – warum werden oft 50 Prozent des Nachfolgepotenzials verschenkt“.  Neben ihrer Arbeit im Hotel hält Caspary auch Vorträge bei Unternehmern und Banken, um diese frühzeitig zu sensibilisieren, welche Weichen gestellt werden müssen, damit sich beim Unternehmernachwuchs eine fortschrittliche Persönlichkeitsentwicklung ausprägt.

Weitere Informationen zum Hotel Kastenholz mit angeschlossenem Gesundheitszentrum und den Angeboten sind unter www.kastenholz-eifel.de abrufbar.

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