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Michael Wolffsohn in Sorge um die Meinungsfreiheit in Deutschland / Kritk an Juden-Zentralrats-Generalsekretär Kramer

12.10.2009 14:45 Uhr - TV & Medien Diese
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Michael Wolffsohn in Sorge um die Meinungsfreiheit in Deutschland / Kritk an Juden-Zentralrats-Generalsekretär Kramer

N24-ZITAT

Michael Wolffsohn in Sorge um die Meinungsfreiheit in Deutschland / Kritk an Juden-Zentralrats-Generalsekretär Kramer

Der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn spricht im Zusammenhang mit der öffentlichen Kritik an Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen dessen umstrittener Äußerungen zu bestimmten Migrantengruppen von einer "Gefährdung von Freiheit und Demokratie" in Deutschland. Wolffsohn, der Sarrazins Interview-Aussagen als "sachlich" und in ihrer Analyse als "höchst ernstzunehmend" beschreibt, heute (Montag) bei N24: "Ich bin wirklich in Sorge, dass die Meinungsfreiheit, die grundgesetzlich geschützt ist in der Bundesrepublik, nicht mehr in dieser Weise besteht. Denn Meinungsfreiheit heißt auch, dass Querdenker ihre Meinung frei äußern können, ohne befürchten zu müssen, dass es zu weitgehenden Konsequenzen kommt."

Die Äußerungen des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, der Sarrazin in die Nähe von Göring, Goebbels und Hitler gerückt hat, weist Wolffsohn zurück. "Ich weiß aus meinem jüdischen Bekannten- und Freundeskreis, dass das keineswegs die einhellige Meinung der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland ist." Wolffsohn weiter: "Gerade als Jude muss ich dankbar registrieren, dass Thilo Sarrazin die herausragende Leistung der deutschen Juden in einer Weise gewürdigt hat und einer Herzenswärme, die ihresgleichen sucht."





Quelle: N24

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