Dailynet
DJ Bobo bei HIT RADIO FFH: „Ich kann nicht schwimmen“

DJ Bobo bei HIT RADIO FFH:

„Ich kann nicht schwimmen“

 

Die Sommerpause ist vorbei, ab heute spricht HIT RADIO FFH-Moderatorin Silvia Stenger wieder jeden Sonntag in der Sendung „Silva am Sonntag“ zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Heute (22. August) war der Schweizer Pop-Musiker DJ Bobo (alias Peter René Baumann, 42) zu Gast beim hessischen Privatsender. DJ Bobo verriet im FFH-Interview: „Ich kann nicht richtig schwimmen, ich kann nur den Hundeschwung. Das wussten bisher nur meine Frau und unsere Kinder.“ DJ Bobo würde gerne Phil Collins treffen: „Er ist mein Lieblingssänger und ich habe ihn nie  kennengelernt, das wurmt mich. Vielleicht ergibt sich das noch mal, er lebt ja in der Schweiz.“ Bei FFH sprach DJ Bobo über seine Kindheit („Ich wollte Fußballer werden“), den Unterschied zwischen Schweizern und Deutschen und vieles mehr.

 

DJ Bobo erzählte in der FFH-Sendung: „Das Dorf Kölliken (dort wuchs er auf, Anm. d. Red.) hat 3000 Einwohner, da schaut jeder nach jedem. Ich war mal auf dem Schulweg und als ich heimkam, meinte meine Mama zu mir, ‚du hast den Hans Moser nicht gegrüßt heute früh, er hat angerufen.‘ So viel zum Thema, da wird noch geguckt.“ DJ Bobo weiter: „Wenn es um Mädchen ging, war ich schüchtern. Im Sport war ich immer der Leader. Als Kind wollte ich Fußballer werden. Ich war kein Einzelkämpfer, immer ein Team-Player. Heute noch ist ein Fitnessstudio furchtbar, die Hanteln gewinnen doch immer.“ DJ Bobo sprach bei FFH ganz offen über seine Kindheit: „Ich fühlte mich zu Hause nicht behütet. Immer, wenn ich nach draußen ging, hab‘ ich bei den anderen mehr Liebe und Wärme gefühlt, als zu Hause. Da war ein Stiefvater, der richtige Vater war nicht da, man suchte das, was man nicht hatte. Mein Stiefvater war Alkoholiker, meine Mutter hat sieben Jahre gebraucht, um sich von ihm zu trennen. Sie wollte unbedingt einen Vater für mich.“ Zum Thema „Alkohol“ sagte er: „Ich bin sehr kontrolliert. Ich war noch nie betrunken, habe noch nie geraucht.“

 

DJ Bobo sagte zu HIT RADIO FFH: „Ich umgebe mich grundsätzlich mit Menschen, die besser sind als ich. Jeder Tänzer ist besser als ich, jeder Sänger ist besser als. Das ist ein ganz großer Schlüssel zum Erfolg. Denn wenn du dich mit besseren Leuten umgibst, ziehen die dich mit, wenn du dich mit Leuten umgibst, die nicht so gut sind wie du, dann wirst du sehr schnell oberflächlich und arrogant. Meine Begabung ist der Umgang mit Menschen. Die Leute wissen, dass ich sie liebe und das kommt bei jedem Konzert rüber. Diesen emotionalen Austausch kann keiner besser als ich.“

 

Über seine Ehefrau Nancy sagte DJ Bobo im FFH-Gespräch: „Es war Faszination auf den ersten Blick. Sie hat viel Humor - das war das erste, was mir aufgefallen ist. Sie hat sich selbst nicht so ernst genommen, das liebe ich bei Frauen. Das Aussehen ist nicht das Wichtigste, aber wenn Frauen Witz haben, dann fesseln die mich. Sehr gutaussehende Frauen sind oft so sehr auf das Visuelle fixiert, sodass für den Rest nicht mehr viel übrig blieb.“ Über „Reichtum“ sagte er: „Mein Ziel war es nie, reich zu werden. Reich war ich, als ich meine Rechnungen dann bezahlen konnte, wie sie gekommen sind, da wusste ich: jetzt bist du unabhängig, reich, reich. Ich hatte nie Statussymbole. Ich wollte unbedingt eine eigene Schallplatte machen, das war das Höchste der Ziele. Den Namen auf einer Platte zu haben, etwas zu schaffen für die Ewigkeit, das war das Ziel.“

 

1984 begann er eine Bäcker- und Konditor-Lehre: „Ich war mit 15 noch nicht so weit, aber ich habe gemerkt, das ist nicht meine Passion. Ich habe es aber natürlich trotzdem zu Ende gemacht, das ist meine Art. Es war nichts, was mich an diesem Beruf begeistert hat. Zu Hause bin ich derjenige, der den Kuchen verziert, aber fürs Backen habe ich keine Geduld.“ DJ Bobo ist Vater zweier Kinder: „Es ist das Paradies auf Erden, gesunde Großeltern und gesunde Kinder. Die Großeltern passen auf, wenn wir auf Tour sind, vor der Schule haben wir die Kinder immer mitgenommen. Das Gefühl, bei der Geburt dabei gewesen zu sein, ist größer, als jedes Konzert. Da ist alles Kindergarten dagegen. Das ist derart überwältigend, du bist so klein gegen Mutter Natur. Meine Güte, ich könnte gleich losheulen vor Glück, wenn ich daran denke, was das für Momente waren.“ DJ Bobo weiter: „Der Junge ist ein Papa-, das Mädchen ein Mama-Kind, das ist bei uns gut aufgeteilt. Das war von Anfang an so.“ Und DJ Bobo gab den FFH-Hörern mit auf den Weg: „Liebe Eltern da draußen, sagt nicht vier Mal ‚Frederique, wenn du das noch einmal tust, dann gehst du in dein Zimmer‘, sagt es nur ein einziges Mal, ihr tut euch so einen Gefallen. Und sagt nur Dinge, die ihr halten könnt und sprecht mit dem Partner alles ab, sprecht die gleiche Sprache.“

 

DJ Bobo: „Ein Deutscher sagt: ‚Ich will ein Bier‘, der Schweizer sagt: ‚Wäre es möglich, dass ich vielleicht ein Bier bekommen könnte.‘ Wir reden viel blumiger und um den Brei rum, verspielter. Und wenn wir Schwyzer-Deutsch reden, sagt uns, dass ihr nichts versteht, nicht höflich nicken. Das ist keine Arroganz, wir Schweizer glauben, ihr versteht uns, weil wir euch verstehen. Da kann es leicht zu Missverständnissen kommen.“

 

„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Alle Infos zu „Silvia am Sonntag“ auch auf www.FFH.de.


PRESSEKONTAKT:
Firma: FFH
Agentur: DailyNet Service