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PM: Skandal um Berliner Zoo-Chef - Tierrechtler legen neues Beweismaterial vor

19.03.2008 15:00 Uhr - Umwelt & Natur Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Untertitel: PETA Deutschland e.V. fordert den sofortigen Rücktritt des
Berliner Zoo-Chefs Blaszkiewitz

 

Liebe Kolleginnen & Kollegen,

 

während Berlins Tierpark- und Zoodirektor Herr Blaszkiewitz gegenüber den
Medien von „vertrauenswürdigen Tierhändlern“ spricht, die Kragenbären und
Zwergflusspferde aus dem Berliner Tierpark erhielten, liegen PETA
Deutschland Beweise vor, die den Tierparkchef in seiner Glaubwürdigkeit nun
schwer belasten. PETA fordert aufgrund dieser neuen und erdrückenden Fakten
heute den sofortigen Rücktritt des Zoo- und Tierparkchefs.

 

„Wir können anhand einer Liste nachweisen, dass 12 Zwergflusspferde und 26
Tiger, die von anderen deutschen und europäischen Zoos an diese zwei
Tierhändler abgebeben worden sind, spurlos verschwanden.“, so Frank Albrecht
von PETA Deutschland e.V. „Von Seriosität und Vertrauenswürdigkeit dieser
zwei Händler kann also nicht die Rede sein.“

 

*    7 Zwergflusspferde verschwanden nach Abgabe aus deutschsprachigen
Zoos an den Tierhändler R.  spurlos.
*    5 Zwergflusspferde verschwanden nach Abgabe aus deutschsprachigen
Zoos an den Tierhändler B. spurlos.
*    11 Sumatratiger verschwanden nach Abgabe aus deutschsprachigen Zoos
an den Tierhändler B. spurlos.
*    15 Sumatratiger verschwanden nach Abgabe aus deutschsprachigen Zoos
an den Tierhändler B. spurlos.

 

PETA Deutschland e.V. ist sich sicher, dass der Tierparkdirektor vor der
Abgabe der Kragenbären und Zwergflusspferde vom dubiosen Verschwinden dieser
anderen Individuen gewusst haben muss. Denn die von PETA Deutschland e.V.
dokumentierten Schicksale sind in den entsprechenden, jedoch nur für Zoos
zugänglichen, Zuchtbüchern nachlesbar. 

 

„Ein Blick ins Zuchtbuch hätte also ausgereicht um sich über die Seriosität
dieser Tierhändler zu informieren. Jeder verantwortungsvolle Zoochef geht so
vor.“, so Albrecht abschließend. „Wenn Herr Blaszkiewitz also heute von
„vertrauenswürdigen Tierhändlern“ spricht, ist das entweder eiskalte
Ignoranz oder fahrlässige Blauäugigkeit. In beiden Fällen ist so ein Zoo-
und Tierparkchef, der die Verantwortung für hunderte von nichtmenschlichen
Tieren trägt, nicht mehr länger tragbar.“

 

 

Für Interviews stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Kontakt: Frank Albrecht, Tel.: 07022-978980 o.  0151-17031279, hoeneckfrank@t-online.de 

Verantwortlicher Pressekontakt:
PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1, 70839 Gerlingen
+49 (0)7156 178 28-27 Fon
+49 (0)7156 178 28-10 Fax
www.peta.de/presse
PRESSEKONTAKT:
Firma: PETA-Deutschland e.V
Agentur: DailyNet Service

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