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Untertitel: Hund stirbt in Bad Ems / PETA informiert über Gefahren

09.07.2009 16:35 Uhr - Umwelt & Natur Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Hund stirbt in Bad Ems / PETA informiert über Gefahren

 
Gerlingen, 9. Juli 2009 – Viele Hundehalter unterschätzen die Auswirkungen der Sommerhitze auf ihre Vierbeiner. Doch jede Unachtsamkeit kann tragisch enden:  Vergangenes Wochenende starb die Hündin des Chefredakteurs von „Wild und Hund“ an einem Hitzeschlag im Kofferraum. Aus diesem Anlass gibt die Tierrechtsorganisation PETA Tipps zum unbeschadeten Überstehen der heißen Tage. Ein Poster mit Warnhinweisen kann auf www.peta.de heruntergeladen und vervielfältigt werden – zum Aufkleben in Tierarztpraxen, Supermärkten oder  Autofenstern.

 

Um den Hund vor einem Hitzeschlag zu schützen, sollten Hundehalter immer für genügend Schatten und Wasser sorgen. Kommt der Hund mit an den Strand, kann man ihm mit einem Sonnenschirm oder einem selbstgebauten Zelt aus Stühlen und einem Handtuch Schatten spenden. Achtung: Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen, insbesondere an Nase, Augen und Ohren. Wenn die Sonne hoch steht, kann sich der Sand aufheizen und die Pfoten verbrennen. Tierfreunde sollten ihren Begleiter nur an nicht zu heißen Tagen an den Strand oder auf Ausflüge mitnehmen.

 

„Generell gilt es, den Hund niemals im Auto zu lassen, sofern dieses über keine Klimaanlage verfügt. Auch nicht nur für einen kurzen Augenblick“, so Nadja Kutscher von PETA. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und ihren Körper hauptsächlich über Hecheln abkühlen, können sie binnen weniger Minuten an einem Hitzschlag sterben oder irreparable Hirnschäden davontragen. Das Innere eines Fahrzeuges kann sich – selbst bei leicht geöffneten Fenstern – an heißen Tagen schnell auf bis zu 70°C erhitzen. Fällt Passanten ein Auto auf, in dem ein Hund eingesperrt ist, muss unverzüglich nach dem Besitzer gesucht werden. Sollte dieser nicht schnell aufzufinden sein, muss die Polizei gerufen werden.

 

Sind bei einem Hund bereits Warnsignale einer Überhitzung zu erkennen, wie schweres Hecheln, schneller Puls oder eine tiefrote bis lila Zunge, müssen sofortige Maßnahmen ergriffen werden. Das Tier muss in einen klimatisierten Bereich, zumindest aber in den Schatten gebracht werden. Es sollte nicht unbegrenzt Wasser erhalten, sondern besser in ein feuchtes Tuch gehüllt werden und die Möglichkeit haben, an Eiswürfeln zu schlecken. In jedem Fall sollte der Hund umgehend zum Tierarzt gebracht werden.

 

  
 

Verantwortlicher Pressekontakt:
PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1, 70839 Gerlingen
+49 (0)7156 178 28-27 Fon
+49 (0)7156 178 28-10 Fax
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Firma: PETA-Deutschland e.V
Agentur: DailyNet Service

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