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Weltwasserwoche: Tierwirtschaft ist größter Wasserverschwender

19.08.2009 13:00 Uhr - Umwelt & Natur Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Weltwasserwoche: Tierwirtschaft ist größter Wasserverschwender

 

Gerlingen, 19. August 2009 – Die weltweite Wasserkrise ist das Top-Thema auf der diesjährigen Weltwasserwoche. Seit Sonntag diskutieren internationale Experten in Stockholm über Lösungsvorschläge. Nicht nur arme Länder, auch die Industrienationen und das zurzeit noch wasserreiche Deutschland werden über kurz oder lang von Trinkwassermangel betroffen sein. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. macht die Wasserverschwendung und Wasserverschmutzung durch die industrielle Tierwirtschaft für einen Großteil des Mangels verantwortlich. Durch Änderungen beim persönlichen Essverhalten könne man massiv Wasser einsparen.

 

„Es kann nicht sein, dass Menschen in Deutschland jeden Tag Fleisch konsumieren, während in anderen Ländern Kinder verdursten!“, ist Ernährungsexperte Lars Hollerbach von PETA empört. Viele Menschen wären hierzulande nicht ausreichend über die versteckten Zusammenhänge informiert. So benötige man zur Herstellung tierischer Produkte, wie Fleisch, Eier und Milchprodukte, weitaus mehr Wasser als für die gleiche Menge pflanzlicher Produkte: Bis zu 25.000 Liter Wasser benötigt zum Beispiel 1kg Fleisch, während 1kg Weizen mit 1.300 Litern auskommt, so das Institut World Watch. Die Tiere benötigen Trinkwasser, Futtermittel müssen bewässert werden, Abwässer gelangen aus den Massentierhaltungen ungeklärt in den Wasserkreislauf zurück, die Tier-, Fleisch-, Futtermittel- und Zubehör-Transporte sind aufwändig. Zwar haben über 87 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu Trinkwasser, doch fast eine Milliarde Menschen weltweit leiden an Wassermangel – zum Teil mit tödlichen Folgen.
 

PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

 

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