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Opfer der Ernährungs-Sünden

21.05.2010 11:48 Uhr - Umwelt & Natur Bei Facebook teilen Bei Xing teilen Diese Seite zu
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Opfer der Ernährungs-Sünden

Opfer der Ernährungs-Sünden

 

Gerlingen, 21. Mai 2010 – Wenn am Wochenende in Italien die Präsentation des Grabtuchs von Turin zu Ende geht, könnte die Katholische Kirche in Deutschland bereits auf einen weiteren Publikumsmagneten zugreifen. Denn die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat Erzbischof Zollitsch die Ausstellung des Grabtuchs eines Schweines angeboten: das „Veggie-Grabtuch“.

 

 

Auf dem Entwurf für den ca. 1m x 2m großen Stoff sind schemenhaft die Umrisse des geschlachteten Tierkörpers zu erkennen. Großflächige Blutspuren und Verbrennungen zeugen von einem Horrorszenario, dem das Schwein in seinen letzten Minuten ausgesetzt gewesen sein muss: Denn oftmals sind die sog. Schlachttiere nach dem Entblutungsstich noch bei Bewusstsein, wenn sie ins kochendheiße Brühbad geworfen werden. Ein Grauen jenseits menschlicher Vorstellungskraft.

 

„Gestorben für die Ernährungs-Sünden der Menschen“ lautet entsprechend der Titel für das Grabtuch. „Das abgebildete Schwein steht stellvertretend für die über 2 Milliarden Tiere, die alleine in Deutschland jedes Jahr für die Nahrungsmittel-Produktion getötet werden“, erklärt Kampagnenleiter Lars Hollerbach von PETA. „Dabei wäre es so einfach, dieses Leiden zu beenden: Eine fleischlose Ernährung ist nicht nur die tierfreundlichste, sondern auch die gesündeste und klimafreundlichste Art zu essen.“

 

Die Tierrechtsorganisation bietet neben dem „Veggie-Grabtuch“ auch kostenlose „Veggie-Starter-Kits“ für die Gläubigen an.

Die Erfahrung hat gezeigt: Eine ernsthafte Besinnung auf die Parallelen beider Grabtücher fördert das Verständnis der sinngemäßen Aussage: „Was ihr dem Geringsten der Meinen getan habt, das habt ihr Mir getan.“

Eine Reaktion der Katholischen Kirche wird mit Spannung erwartet.

 

PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Verantwortlicher Pressekontakt:
PETA Deutschland e. V.
www.peta.de
Dieselstr. 21
70839 Gerlingen

Melitta Töller
Medienkoordinatorin
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Firma: PETA Deutschland e. V.
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