| 22.08.2010 13:09 Uhr - Umwelt & Natur |
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Tierischer Shootingstar: Wolf tapst in WWF-Fotofalle

Tierischer Shootingstar: Wolf tapst in WWF-Fotofalle
Foto-Nachweis für Wolf in Norddeutschland. / WWF: Rückkehr der Wölfe schreitet voran.
* Pressebilder und Aufnahmen Fotofallen unter www.wwf.de/presse
* Interviews: Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz, Tel. 030 - 3087 42 554
Frankfurt, 20. August 2010 Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland schreitet nach Informationen der Umweltschutzorganisation WWF weiter voran. Jetzt gelangen in der Lübtheener Heide dank einer WWF-Fotofalle Aufnahmen eines vermutlich männlichen Tieres. "Die Aufnahmen der Fotofalle sind ein weiterer Beweis dafür, dass der Wolf trotz mancher Rückschläge seine alte Heimat Deutschland wiederbesiedelt", freut sich Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz. Das Exemplar aus Mecklenburg-Vorpommern hat sein Revier in einem Areal, das heute noch von der Bundeswehr als militärischer Übungsplätze genutzt wird. Seit dem Frühjahr 2010 hat der WWF insgesamt zehn Fotofallen in der Region aufstellen lassen, um den scheuen Wölfen auf die Spur zu kommen.
Zwar gibt es bisher keinen genetischen Nachweis über Herkunft, Alter und Geschlecht des Tieres doch der Wildbiologe Norman Stier, zuständig für die Koordinierung des Wolfsmonitorings in Mecklenburg-Vorpommern, ist sich sicher, dass der Wolf schon etwas länger in dem Gebiet unterwegs ist. "Wir finden bereits seit März 2008 immer wieder die gleichen Spurmaße. Trotzdem ist jeder Fotobeweis ein besonderes Highlight", erklärt Stier. Die Fotofallen werden per Bewegungsmelder ausgelöst und produzieren, sobald sich ein Tier vor der Linse bewegt, eine digitale Fotoaufnahme.
Außer in der Lübtheener Heide gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nach Auskunft des zuständigen Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow auch in der Ueckermünder Heide ein nachgewiesenes Exemplar. Außerdem liegen einige "Verdachtsmomente" vor, nach denen die Anwesenheit eines zweiten Wolfes möglich sein könnte. Deutschlandweit gibt es nach Schätzung des WWF zwischen 50 und 60 Wölfe. Ein Großteil davon lebt in der sächsischen Lausitz. Aber auch aus anderen Regionen, wie etwa Hessen oder Bayern, werden immer wieder Sichtungen gemeldet.
Ursprünglich war der Wolf unter den Großsäugern das Tier mit der größten weltweiten Verbreitung. Er bevölkerte die gesamte nördliche Halbkugel nördlich des 15. Breitengrades (inklusive Mexiko, Nordafrika, Arabien und Indien). Gnadenlose Verfolgung und Lebensraumzerstörung haben dazu geführt, dass der Wolf in Westeuropa und selbst in Skandinavien in der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend ausgerottet war. Allerdings schickt sich Canis lupus seit mehr als 20 Jahren wieder an, aus Süden und Osten kommend, seine alten Verbreitungsgebiete wieder zu besiedeln.
Verantwortlicher Pressekontakt:Foto-Nachweis für Wolf in Norddeutschland. / WWF: Rückkehr der Wölfe schreitet voran.
* Pressebilder und Aufnahmen Fotofallen unter www.wwf.de/presse
* Interviews: Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz, Tel. 030 - 3087 42 554
Frankfurt, 20. August 2010 Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland schreitet nach Informationen der Umweltschutzorganisation WWF weiter voran. Jetzt gelangen in der Lübtheener Heide dank einer WWF-Fotofalle Aufnahmen eines vermutlich männlichen Tieres. "Die Aufnahmen der Fotofalle sind ein weiterer Beweis dafür, dass der Wolf trotz mancher Rückschläge seine alte Heimat Deutschland wiederbesiedelt", freut sich Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz. Das Exemplar aus Mecklenburg-Vorpommern hat sein Revier in einem Areal, das heute noch von der Bundeswehr als militärischer Übungsplätze genutzt wird. Seit dem Frühjahr 2010 hat der WWF insgesamt zehn Fotofallen in der Region aufstellen lassen, um den scheuen Wölfen auf die Spur zu kommen.
Zwar gibt es bisher keinen genetischen Nachweis über Herkunft, Alter und Geschlecht des Tieres doch der Wildbiologe Norman Stier, zuständig für die Koordinierung des Wolfsmonitorings in Mecklenburg-Vorpommern, ist sich sicher, dass der Wolf schon etwas länger in dem Gebiet unterwegs ist. "Wir finden bereits seit März 2008 immer wieder die gleichen Spurmaße. Trotzdem ist jeder Fotobeweis ein besonderes Highlight", erklärt Stier. Die Fotofallen werden per Bewegungsmelder ausgelöst und produzieren, sobald sich ein Tier vor der Linse bewegt, eine digitale Fotoaufnahme.
Außer in der Lübtheener Heide gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nach Auskunft des zuständigen Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow auch in der Ueckermünder Heide ein nachgewiesenes Exemplar. Außerdem liegen einige "Verdachtsmomente" vor, nach denen die Anwesenheit eines zweiten Wolfes möglich sein könnte. Deutschlandweit gibt es nach Schätzung des WWF zwischen 50 und 60 Wölfe. Ein Großteil davon lebt in der sächsischen Lausitz. Aber auch aus anderen Regionen, wie etwa Hessen oder Bayern, werden immer wieder Sichtungen gemeldet.
Ursprünglich war der Wolf unter den Großsäugern das Tier mit der größten weltweiten Verbreitung. Er bevölkerte die gesamte nördliche Halbkugel nördlich des 15. Breitengrades (inklusive Mexiko, Nordafrika, Arabien und Indien). Gnadenlose Verfolgung und Lebensraumzerstörung haben dazu geführt, dass der Wolf in Westeuropa und selbst in Skandinavien in der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend ausgerottet war. Allerdings schickt sich Canis lupus seit mehr als 20 Jahren wieder an, aus Süden und Osten kommend, seine alten Verbreitungsgebiete wieder zu besiedeln.
Ralph Kampwirth
Pressesprecher / Press Officer
WWF Deutschland
Hongkongstr. 7 (vorher: Magdeburger Str. 17)
20457 Hamburg
Tel. +49-(0)40 - 530200-118
Mobil +49-(0)162 - 2914473
Fax +49-(0) 69 - 79144-4432
E-mail: kampwirth@wwf.de PRESSEKONTAKT:
Firma: WWF
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