| 04.05.2008 08:25 Uhr - Wirtschaft |
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Volkswagen gepfändet - Piech und Winterkorn verschwiegen Gerichtsvollzieher den VW Aktionären auf der VW-HV 2008
Ein
ehemaliger VW-Manager ließ das Konto des Weltkonzerns VW bei der Deutschen Bank
pfänden. Dies gravierende Ereignis wurde
ebenso wie dessen überaus bemerkenswerte Hintergründe den Aktionären auf der
Hauptversammlung 2008 von Vorstand und Aufsichtsrat verschwiegen. Dabei
handelte es sich um einen nicht nur für die VW-Aktionäre wichtigen Vorgang mit außerordentlich
gravierender Vorgeschichte.
Hintergrund:
Der
ehemalige VW-Manager Holger Sprenger, hatte bereits im Rahmen der
Hauptversammlung 2003 die VW-Aktionäre auf die ConTeam Affäre um VW- Vorstand
Garcia Sanz, Umbuchungen in 3-stelliger Millionenhöhe, Luxusreisen und
Verschwendung von Geldern bei VW hingewiesen. Doch statt aufzuklären, ging Volkswagen
gegen den Manager vor und kündigte ihm gleich mehrfach.
Begründung:
Sein Redebeitrag auf der Hauptversammlung 2003!
Daraufhin
übergab Sprenger bereits 2 Jahre vor Bekanntwerden der VW-Affäre umfangreiche
Unterlagen über Buchungen von weit über 3
Milliarden Euro, ConTeam-Zahlungen über das Konto 1880
(Piech/Pischetsrider), Hubschrauberflüge, Luxusreisen, Luxusyachten und
Privatrechnungen die von VW bezahlt wurden, dem Bundeskriminalamt und dem
Hessischen Landeskriminalamt. Unter den VW-Dokumenten waren auch detaillierte
Aufstellungen und Belege des Hartz-Kontos (1860) aus der Zeit, als Ferdinand Piech
noch selbst Vorstandschef war und die Zahl 1860 eher für einen Fußballverein in
München stand, als für das Bordell-Konto der Volkswagen AG.
Nachdem
Volkswagen drei Arbeitsgerichtsprozesse verloren hatte, kam es zu einem
Vergleich. Darin hielt sich Sprenger, Toperfinder im Patentinformationszentrum der
Universität Kassel, der eine Vielzahl von Patenten hält, seine rechtlichen Ansprüche
offen. Sprenger waren zudem in einem Patentprozess zahlreiche Schutzrechte zugesprochen
worden.
Nachdem die vereinbarten Zahlungen jedoch nicht eingingen, leitete Sprengers Anwalt von der Kanzlei Rolf Bossi aus München Vollstreckung gegen den Weltkonzern VW ein. Der wehrte sich, vertreten von Prof. Dr. Klaus Neef aus Hannover, mit diversen Rechtsmitteln letztlich vergeblich. Schließlich wurde das VW-Konto bei der Deutschen Bank gepfändet. Da VW zahlreiche weitere von Sprenger angemeldete Patente in der Getriebe-fertigung nutzt, will der Weltkonzern nun die Vereinbarung kippen. VW-Anwalt Neef versucht daher im Auftrag von VW, den Vergleich anzufechten. Prof. Dr. Neef selbst hatte die Vereinbarung verfasst und gegenüber dem Landesarbeitsgericht Frankfurt a. M. und der Kanzlei Bossi mehrfach bestätigt. Neefs überaus schlichte Begründung für die Anfechtung: Er habe sich geirrt! Hintergrund: Neef hält als Honorarprofessor an einem Lehrstuhl der Juristischen Fakultät der Leibnitz Universität Hannover Vorlesungen über Vertragsgestaltung und Vereinbarungsinhalte… CLEANSTATE bleibt auch hier am Ball!
Hintergrundinformationen auf unserer Homepage abrufbar.
Quelle und Seiteninformation URL der Pressemitteilung: http://www.cleanstate.de/Pressemitteilung_04_05_2008.html URL als PDF: http://www.cleanstate.de/PRESSEMITTEILUNG_CLEANSTATE_04_05_2008.pdf Pressemitteilungen http://www.cleanstate.de/Presse.html CLEANSTATE ist eine von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründete, überparteiliche Initiative. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Kriminalität, Korruption, Vetternwirtschaft und Rechtsmissbrauch in Politik, Staat und Wirtschaft unseres Landes an die Öffentlichkeit zu bringen und zu bekämpfen. Wir wollen erreichen, dass unsere Gesetze wieder konsequent auch bei den Menschen zur Anwendung kommen, deren Position in Politik und Wirtschaft sie heute vor Verfolgung schützt. Wir recherchieren selbst und auf Basis uns zugehender Informationen, um konkrete Straftaten aufzudecken, an die Öffentlichkeit zu bringen und dadurch die Justiz notfalls zum Handeln zu zwingen. Wir sind überwiegend selbst in großen Unternehmen, Politik und öffentlicher Verwaltung tätig oder tätig gewesen und haben dort die unglaublichen Missstände erlebt, die wir bekämpfen - dies ist vor allem die Basis unseres persönlichen Engagements und unseres Erfolgs.
Verantwortlicher Pressekontakt:Nachdem die vereinbarten Zahlungen jedoch nicht eingingen, leitete Sprengers Anwalt von der Kanzlei Rolf Bossi aus München Vollstreckung gegen den Weltkonzern VW ein. Der wehrte sich, vertreten von Prof. Dr. Klaus Neef aus Hannover, mit diversen Rechtsmitteln letztlich vergeblich. Schließlich wurde das VW-Konto bei der Deutschen Bank gepfändet. Da VW zahlreiche weitere von Sprenger angemeldete Patente in der Getriebe-fertigung nutzt, will der Weltkonzern nun die Vereinbarung kippen. VW-Anwalt Neef versucht daher im Auftrag von VW, den Vergleich anzufechten. Prof. Dr. Neef selbst hatte die Vereinbarung verfasst und gegenüber dem Landesarbeitsgericht Frankfurt a. M. und der Kanzlei Bossi mehrfach bestätigt. Neefs überaus schlichte Begründung für die Anfechtung: Er habe sich geirrt! Hintergrund: Neef hält als Honorarprofessor an einem Lehrstuhl der Juristischen Fakultät der Leibnitz Universität Hannover Vorlesungen über Vertragsgestaltung und Vereinbarungsinhalte… CLEANSTATE bleibt auch hier am Ball!
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